Der Tango Argentino (Teil 3)

Obwohl der Tango während der 1930er und 40er Jahre große Erfolge feiern konnte, wollte die Jugend in Argentinien in den 50er Jahren etwas Neues. Auf der ganzen Welt wurde der Rock’n’Roll bekannt und war besonders bei den Jugendlichen beliebt. Sänger wie Elvis wurden gerade in westlichen Ländern zum Star, das heißt autango-2ch in Argentinien wurde in Radios immer weniger klassische Musik gespielt, sondern eher moderne Rock Musik, wie man Sie aus den USA hörte.

Mitte der 50er Jahre wurde der Präsident gestürzt und nachdem Zuschüsse für Künste, wie zum Beispiel dem Tango, gekürzt wurden, ging es mit ihm bergab. Es wurde deutlich das die Mehrheit der argentinischen Menschen nicht mehr das selbe Interesse am Tango hatte. Dies verhalf wiederum den Tango aus dem Mainstream in die intellektuelle Ecke zu rücken. Die Elite war nun der Hauptkonsument des Tangos, was sich bis heute wenig verändert hat. Natürlich kann jeder Tango tanzen lernen, aber es ist die Oberschicht die meistens das Geld für die Tanzausbildung und das Reisen zu den verschiedenen nationalen und internationalen Turnieren aufbringen kann. Wenn man sich die Lage etwas genauer anschaut, hat der heutige Standard Tango und der ganze Prozess nicht mehr viel mit den Wurzeln des spontanen, verruchten Tangos der in den armen Vierteln entstand, zu tun.

In den 60er Jahren wurde der Tango wieder etwas modernisiert, besonders von Astor Piazzolla, der half mit seiner Musik den Tango Nuevo zu entwickeln. Doch in den 70er Jahren war in Argentinien und Uruguay Chaos, wegen der wiederholten brutalen Militärputsche. Viele Künstler flohen nach Europa, um Tod oder Gefängnisstrafen zu entfliehen. In den 80er Jahren, wieder dank Paris, war es möglich, dass Künstler wie Piazzolla den Tango zurück in die Öffentlichkeit rücken konnten, gerade in Europa wurde er wieder beliebt. Aber auch in Nordamerika und Asien vergrößerte sich das Publikum.

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